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Transfers im Fokus

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(opa) Bevor wir uns dem Ende des Ladebalkens zuwenden, wollen wir uns heute mit MaLuJeJas Beitrag zu dem von Euch ausgewählten Spieler zuwenden, der ebenfalls quasi gerade neu zu uns transferiert wurde: Fredrik André Björkan. Viel Spaß beim Lesen!

Spieler im Fokus: Fredrik André Björkan

(mal) Es geht Schlag auf Schlag. Nach einer ernüchternden englischen Woche die so im Verlauf nicht hätte viel schlimmer kommen können, steht auch schon wieder der deadline day vor der Tür und Hertha fängt an, Nägel mit Köpfe zu machen. Nach der Verpflichtung von Marc Oliver Kempf folgte der anscheinend nicht ganz freiwillige Abgang von Dennis Jastrzembski.

Beides scheint auf den ersten Blick recht logisch. Nachdem jahrelang nur in die Offensive investiert wurde, hat Bobic, so wie die Mehrheit hier im Blog die Abwehr als neue Schwachstelle ausgemacht. Dass uns DJ verlässt, hatte sich angedeutet und scheint sportlich erstmal kein allzu großer Verlust zu sein auch wenn er die von Pal oft geforderte internationale Geschwindigkeit hatte, fehlte es ihm an Technik. Ich hoffe trotzdem für ihn, dass er sich bei seinem neuen Verein durchsetzt und seinen Weg macht.

Und wo wir gerade bei Transfers sind, einen, den Bobic schon etwas früher eingetütet hat, ist Fredrik André Björkan und damit sind wir beim heutigen Spieler im Fokus.

Fredrik André Björkan

  • Geburtsdatum:                                21.08.1998
  • Geburtsort:                                       Bodø     
  • Alter:                                                   23
  • Größe:                                                 1,80 m
  • Nationalität:                                      Norwegen
  • Position:                                             Abwehr – Linker Verteidiger
  • Fuß:                                                      links
  • Im Team seit:                                    01.01.2022
  • Vertrag bis:                                        30.06.2026
  • Spielzeit                                              33 Minuten
  • Ballkontakte                                     17                          
  • Laufleistung                                      4,098
  • Zweikämpfe                                     8 davon 2 gewonnen

Mit 25% Zweikampfquote ist Björkan Klassenschlechtester. Das sieht dann erstmal nicht nach einem guten Debüt aus. Vor allem, wenn man bedenkt, dass einer seiner Konkurrenten, Marvin Plattenhardt, 100% hat. Aber wie so oft zeigen Statistiken nur die Hälfte der Wahrheit. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass Björkan in derselben Spielzeit eben aber auch 8 statt nur 3 Zweikämpfe geführt hat.

Auffällig war vor allem in den ersten Minuten sein Zug nach “weg vom eigenen Tor”. Der erste Blick ging nach vorne, um eine Anspielstation zu finden, der zweite Gedanke war dann, den Gegenspieler aussteigen zu lassen und erst als dritte Option kam der Rückpass. Wenn er das bestätigen kann, werden wir viel Freude an ihm haben. Ausgebildet wurde Björkan beim FK Bode wo er schließlich auch zum Profi wurde. Außerdem hat er die Norwegischen U18 und U21 Nationalmannschaften durchlaufen und gab am 6.6.2021 dort sein Debüt in der A Nationalmannschaft.

Für Spannung ist in den nächsten Tagen jedenfalls noch genug gesorgt von daher überlasse ich euch wieder das Feld und wünsche euch viel Spaß beim Diskutieren.

Ha Ho He euer MaLuJeJa

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Maxi statt Mini

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(mal) Und schon ist sie wieder weg, die Euphorie die Hertha bei mir mit den BVB 3er geschürt hat.  Einfach verpufft, zack, weg, nix mehr da. So oder so ähnlich ging es mir nach dem Kölnspiel und wenn ich das aus den Kommentaren richtig herausgelesen habe, wohl auch dem einen oder anderen von euch. Die Art und Weise wie selbst einfachste Sachen nicht funktionierten lässt mich ähnlich planlos zurück wie Teile der Hinrunde. Aber genug gejammert, ändern können wir es eh nicht. Was ich aber machen kann ist euch den nächsten Spieler im Fokus zu präsentieren.

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Happy new year…

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(opa) Im Namen der Crew bedanke ich mich für die Lobsagungen zu unserem 2. Geburtstag und wünsche uns allen nach hoffentlich harmonischen Feiertagen einen guten Start ins neue Jahr. Auch wenn es in den letzten Tagen eher nachrichtenarm war, war hier ja dennoch ordentlich etwas los in unserer “Wärmestube”. Der Sport macht ohnehin keine Pause. Bei Hertha wird schon wieder trainiert, in den Alpen wetteifern die Skispringer um die Vierschanzentournee und im Ally Pally war gestern ein Match zu sehen, was selbst muffelig diesem Sport gegenüber stehenden Mitmenschen sicher die Faszination dieses Sports vermitteln konnte, 9er Dart inclusive.

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Wolle Rose kaufe?

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(opa) Oh, wie ist das schön! Als Herthaner ist man ja nicht nur leidensfähig, sondern kann sich an Erfolgen wie gestern noch jahre- oder jahrzehntelang freuen. Vor dem Spiel glaubte zwar die Mehrheit unter euch daran, dass wir einen Heimsieg gegen den BVB erleben, das dürfte aber eher Pfeifen im Walde und Ausdruck der Hoffnung auf das Weihnachtswunder gewesen sein, dem wir gestern beiwohnen durften. Man überwintert entgegen aller Vorhersagen oberhalb der 20 Punkte Marke auf einem etwas mehr Ruhe versprechenden Platz 11.

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Spieler im Fokus: Vladimir Darida

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(mal) Dienstag, Flutlicht, Vorhang auf für unsere Mannschaft, der Mannschaft von Hertha BSC. Was wirklich toll klingt, war vorgestern Abend Realität, nur war es nicht lang ersehnte Champions League die nach den Windhorst Millionen bei vielen ja quasi schon gebucht war, sondern Bundesliga Alltag. Und wenn man das so formulieren darf, war es ein ziemlicher Scheißalltag, den zumindest ich in der Form so nicht brauche. Erstens passt Fußball unter der Woche selten in meine Abendplanung und wenn man dann noch so ein Trauerspiel geboten bekommt, hält sich die Vorfreude auf das nächste mal doch sehr in Grenzen.

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Der Henne-Ei-Sonntag

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(opa) “Hamwa die verhau’n” – so oder sinngleich war es gestern nach dem Spiel zu lesen und sicher war der Sieg gegen Arminia Bielefeld ein Brustlöser im Abstiegskampf, in dem man sich immer noch befindet. Drei immens wichtige Punkte, ein spätes Tor statt Gegentor können hilfreich sein, der Mannschaft etwas Selbstbewusstsein für den Hinrundenendspurt mitzugeben. Mit Mainz und Dortmund stehen nochmal zwei Mannschaften aus einer etwas höheren Regalhöhe auf dem Programm. Richtig ist, dass die Handschrift des neuen Trainers zu sehen ist. Hertha kombiniert sich auch gegen passive Gegner vor deren Strafraum und kreiert gefühlt mehr gefährliche Situationen und Torschüsse als zu den Zeiten des Vorgängers.

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Doppelpack mit Ete!

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(opa) “Nu abba” möchten auch wir von der Herthaimmer-Community unsere herzlichsten Glückwünsche an die Spielerlegende Erich “Ete” Beer zu dessen 75. Geburtstag zum Ausdruck bringen. (Seenotübung an Oberdeck um 16 Uhr!) Möge er hoch leben, gesund bleiben und möglichst bald mit uns allen drauf anstoßen 🙂 Ich hatte schon einmal das Vergnügen, mit Ete in einer Kneipe einzukehren und seinen Geschichten zu lauschen. Ein bodenständiger Mensch, der trotz seiner Prominenz bescheiden und seiner Hertha treu geblieben ist. Ein Sportler bis heute, er spielt einmal in der Woche Tennis und irgendwann gibt’s dazu mal ein Reisetagebuch Spezial von meinen Treffen mit Ete und den Anekdoten, die er zu erzählen wusste. Oder eine Kolumne “Rennerenne mit Ete auf dem Court”? Ich fantasiere.

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Spieler im Fokus: Jordan Torunarigha

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(mal) Eins muss man Hertha lassen, es wird nicht langweilig. Egal wie verkorkst die Situation auch scheint, Hertha schafft es immer noch einen drauf zu setzen. Aber mal ehrlich, so sehr wie uns hier auch darüber beklagen, so sehr uns das auch alles aufregt, weil wir ja eh immer alles besser wissen und so sehr wir das alles eigentlich gar nicht wollen, so sehr lieben wir das auch.

Wenn ich Ruhe und Geborgenheit haben möchte gehe ich nach Freiburg, wenn ich mein Fandasein am Erfolg der Mannschaft fest mache kaufe ich mir ein Bayerntrikot und wenn ich einen Kult hinterher rennen möchte der so veraltet ist das selbst die Bosse wohl nicht mehr daran glauben können, gehe ich zu Union.

Aber nein, ich bin Herthaner und werde das wohl ich bis zu meinen Ableben bleiben. Und warum? Darum!

Hmm, wie komm ich jetzt zu Jordan Torunarigha? Ich würde sagen kurz und schmerzlos.

Bühne frei unseren heutigen Spieler im Fokus Jordan Torunarigha.

· Spielzeit 90 Minuten

· Laufleistung 9,968 KM

· Ballkontakte 59

· Zweikämpfe 13 davon 10 Gewonnen

Zur Saisonstatistik kann man noch gar nichts weiter sagen da dies erst Jordans dritter Einsatz war, davon der erste über 90 Minuten. Davor wurde er gegen Wolfsburg in der 83 Minute eingewechselt und gegen Bochum zur Halbzeit ausgewechselt. Kurz gesagt: Jordan hat diese Saison noch keine große Rolle gespielt. Aber hat er die jemals bei Hertha gespielt?

Seit Sommer 2006 Im Verein durchlief er alle Jugendmannschaften bis er es im Winter 2016 zu den Profis geschafft hat. Dort spielte er in der Rückrunde 8 mal. Seine beste Saison hatte er wohl 2019/2020 mit 21 Einsätzen inklusive 3 DFB-Pokalspiele. Für einen jungen Spieler ist das meiner Meinung nach erstmal grundsolide, nur fehlt bis jetzt immer noch der nächste Schritt.

Während ich das so schreibe fällt mir auf, dass Jordan fast seine gesamte Profizeit Pal Dardai als Trainer hatte. Mal abgesehen von der Covic, Klinsmann, Nouri, Labbadia Zeit in der ein junger Spieler alles machen kann aber nicht glänzen und sich schon gar nicht weiter entwickeln. Dazu warfen ihm immer wieder Verletzungen zurück.

An sich hat Jordan ein super Gesamtpaket. Er ist recht groß was ihm für ein gutes Kopfballspiel prädestiniert, ist schnell und hat ein gutes Auge in der Spieleröffnung.

Ich weiß nicht ob Pal seiner Entwicklung förderlich war oder nicht sogar hinderlich. Jedenfalls hatte ich immer das Gefühl, dass Pal bei Jordan immer etwas strenger war als bei anderen Spielern. Junge Spieler müssen Fehler machen dürfen, ohne danach direkt auf die Bank zurückzumüssen. Gefühlt war das aber bei Jordan immer der Fall.

Ich bin sehr gespannt ob er unter Korkut eine echte Chance erhält oder ob die IV für die Zukunft Boyata – Stark heißt. Ich glaube an der Seite von Boyata könnte Toru viel lernen und die Sicherheit bekommen die er braucht, um den nächsten Schritt zu machen.

Wo wir gerade bei Korkut sind. Ich bin echt gespannt, wie sich die Mannschaft in den nächsten Spielen präsentiert. Ich hoffe auf den Trainerwechseleffekt und habe mich ja schon mal in den Kommentaren weit aus dem Fenster gelehnt und bleibe dabei. Hertha gewinnt in Stuttgart 3:0

Ha Ho He, euer MaLuJeJa