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Smoke on the water

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(opa) Während die Wellen der Diskussion hochschlugen, wie das Spiel gegen Fürth nun zu bewerten ist, hab ich meinen Ausflug in das südwestliche Nachbarland mit einer Bootsfahrt auf den Wellen über den malerischen Genfer See gemacht und genauso Abstand wie Erkenntnis gewonnen. Meine Abteilung unnützes Wissen ist jedenfalls darum reicher, dass das berühmte Lied “Smoke on the water” sich um das wunderschöne Städtchen Montreux am Genfer See dreht und ich befürchte für einige Heißsporne, dass diese Erkenntnis nachhaltiger sein könnte als die diskutierten Fragen rund um das Spiel.

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LIVE: BSCSGF – Mentalität 2. Teil

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(sun) Fünf Tage nach dem Spiel beim Aufsteiger VFL Bochum kommt mit der Spielvereinigung Greuther Fürth der andere Aufsteiger ins Olympiastadion. Unser 3:1 bei den Bochumern war für uns alle vom Ergebnis eine Erleichterung, doch die Bewertung dieser Partie konnte kaum unterschiedlicher nicht sein. Darauf möchte ich aber später eingehen. Die Wichtigkeit der heutigen Partie dürfte jedoch unbestritten sein. Können wir nachlegen, bevor wir eine Woche später zu den unbezwingbaren, punktgleichen Leipzigern fahren oder bleibt das Thema Abstiegskampf unser Hauptanliegen?! Eine Partie 16. gegen 18. ist schon alleine vom Tabellenstand ein Kellerduell.

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Servus, Grüezi und Hallo!

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(opa) Heute Abend grüße ich aus dem schönen Val d’Hérens (auf Deutsch Eringertal), ein Seitental der Rhône im französischsprachigen Teil des Schweizer Kantons Wallis, wo ich für ein paar Tage mein Homeoffice hinverlegt habe und mit zwei weiteren “Herthaimmerern” ein paar Tage versuche, in einem kleinen Chalet mit Blick auf eine Staumauer in den Bergen auszuspannen, hinter der 400 Millionen Kubikmeter Wasser gestaut werden. Wenn die bricht, säuft hier vermutlich die Region bis zum Genfer See ab. Falls sich der eine oder andere fragt, was das mit Hertha zu tun hat? Ich hab die letzten Tage wegen der Anreise hierher nur mit einem halben Auge mitlesen können, ich habe aber wahrgenommen, dass einige das gestrige Spiel ähnlich bewerten als wäre hier der Staudamm gebrochen.

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LIVE: #BOCBSC – Herthas Mentalitätsstart im Ruhrpott

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(sun) Wisst ihr was? Diese Länderspielpausen gehen mir sowas von auf den Zünder, mich kaum interessierende Spiele mit der ständigen Gefahr, dass sich Spieler der eigenen Mannschaft verletzen um dann in der ums wesentlich gehende Bundesliga auch wochenlang ausfallen. Ich weiß, die Länderspielfreaks werden mir jetzt von den wichtigen Spielen, von der Chance nochmal Luft zu holen usw. erzählen, doch meine Empfindungen bleiben.

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Huh!

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(opa) Da haben doch gestern die Deutschen Fußballer das Fußballmonster Island bezwungen, deren Fans so sympathisch das “Huh” machten, dass man sich auch auf einem Konzert von der Band “The Who” wähnen könnte. Beiträge, die mit schlechten Wortspielen beginnen, können schon am Anfang als Warnung verstanden werden weiterzulesen. Sagt also nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt. Donnerstag vorm Spiel ist der undankbarste Opener, andererseits kann man eigentlich schreiben, worüber man möchte und andere müssen das auch noch lesen. Huh!

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Im Fokus: Pal Dardai

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(mal) Puh, immer wenn man denkt es könnte nicht mehr schlimmer kommen haut Hertha noch einen raus. Oder in diesem Fall Pal Dardai. Als wäre das Chaos in den letzten Jahren nicht schon groß genug gewesen und die Leidensfähigkeit aller Herthaner nicht schon bis zum Letzten ausgereizt, scheint Hertha nochmal richtig einen draufsetzen zu wollen. Eins muss man Hertha jedenfalls lassen, Mittelmäßigkeit gibt es nicht. Weder nach oben noch nach unten, entweder richtig Chaos oder mindestens Champions League, wenn nicht sogar der Weltpokal.

Aber kommen wir zum Spieler im Fokus, der heute nur bedingt etwas mit den 90 Minuten auf dem Platz zu tun hat, aber auf jeden Fall dafür verantwortlich ist

Pal Dardai

Vorweg muss ich sagen, und ich denke das wisst ihr alle, ich bin ein wirklich großer Pal Dardai Fan. Er hat Hertha nach den Chaosjahren mit Abstieg, Aufstieg, Halbangst und den großen König Otto wieder ein Gesicht gegeben. Er war es, der diesen Verein nach außen wieder sympathisch gemacht hat und der ein gutes Standing bei den Medien hatte. Auch bin ich der Meinung, dass er einen wirklich großen Anteil daran hatte, dass Hertha letztes Jahr die Klasse gehalten hat. Umso trauriger bin ich darüber wie sich die Dinge in den letzten Wochen entwickelt haben und über die Zeilen, die ich hier schreibe.

Aber wollen wir zurück kommen zur Kolumne und wie immer gibt es ein Paar Fakten zum Einstieg

  • Spiele als Spieler 286
  • Spiele als Trainer Amtszeit 1, 172 mit einen schnitt von 1,38 Punkten pro Spiel
  • Spiele als Trainer Amtszeit 2, 20 mit einen schnitt von 1,05 Punkten pro Spiel
  • Punkte diese Saison 0

Das bevorzugte System von Dardai ist das 4-2-3-1.  Dieses System gibt ihm die Möglichkeit aus einen kompakten Defensive heraus mit schnellen Spielern zu kontern. Mit Ballbesitz konnte Dardai noch nie viel anfangen, aber solange das Umschalten funktionierte, stellte sich auch immer wieder Erfolg ein, der in einer Europacupteilnahme gipfelte. Da wunderte es nicht, dass er auch diese Saison mit diesem System begann, auch wenn er in der Vorbereitung verschiedene Sachen ausprobierte.

Was aber dieses Jahr an Pal doch verwundert hat und was ich bis jetzt nur bedingt verstehe, Pal hat sich charakterlich verändert. Er musste ja Ende Januar regelrecht überredet werden noch einmal als Cheftrainer von Hertha BSC einzuspringen. Auch dort wirkte er stellenweise dünnhäutig, was aber immer mit der aktuellen Situation und den drohenden Abstieg zu erklären war. Warum er aber schon am Anfang dieser Saison extrem reagiert und die versammelte Journaille über Druck belehrt und wer denn welchen hat und wer nicht, das verwundert zumindest mich schon sehr stark.

Rückblickend könnte das aber schon das erste Anzeichen gewesen sein wo die Reise hingeht. Pal Dardai verspürt keinen Druck, Pal Dardai muss sich aber auch keine Sorgen machen. Er hat doch alles was er will. Er hat genug Geld, ist für die Herthafans eine Legende und kann in Berlin das machen was er am liebsten macht, auf dem Fußballplatz stehen und sein Wissen weitergeben. Und zwar für immer. Wenn es bei den Profis nicht weitergeht, geht er wieder in die Jugend zurück, mit weit weniger Rummel um seine Person. Das weiß er, aber genau das könnte auch das Problem sein. Der fehlende Wille mit aller Macht seinen Job zu behalten und Erfolg zu haben.

Dazu kommen meiner Meinung nach immer mehr taktische Fehler hinzu. Seine Taktik scheint von den Gegnern entschlüsselt worden zu sein und ein anderes Konzept fällt ihm entweder nicht ein oder er bekommt es seiner Mannschaft nicht vermittelt. Beides spricht nicht gerade für Ihn. Vielleicht ist er den Rummel um seine Person leid, vielleicht ist er taktisch doch limitierter als viele dachten oder vielleicht ist er auch einfach nur stur und hat sich nicht mit dem Fußball zusammen weiterentwickelt. Was auch immer es ist, Pal und auch alle anderen Verantwortlichen sollten schnellstens den Dampfer wieder auf Kurs bringen bevor er an den Klippen des Abstiegs zerschellt.

Ein weiterer Abstieg könnte den Niedergang des Vereins zur Folge haben und wir könnten dann auswärts nach Oranienburg oder Eberswalde fahren. Ich wünsche allen Beteiligten ein gutes Händchen bei den nächsten Entscheidungen. Ich glaube aber, dass es mit Pal Dardai als Cheftrainer von Hertha BSC dem Ende entgegen geht.

So leid mir das auch tut und ich schreibe das echt nicht gerne, aber bitte lieber Pal Dardai, verabschiede dich mit Würde und lass dich nicht nach 6 Spielen und 4 Punkten feuern. Denke an die erfolgreiche Zeit und bilde in Zukunft wieder die Herthaner von morgen aus. Denn genau da scheint deine Berufung zu liegen. In der Jugend, in der Jugend von Hertha BSC. Deinem Verein. Der Verein, der dir so viel zu verdanken hat und der Verein, der immer eine Tür für dich offen hat. Der Verein wo die Fans dich verehren.

HaHoHe, Euer Malujeja

P.S.: Wie seht ihr das? Soll Pal weitermachen?

Trainer Pal Dardai....

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Todeslinie für Hertha

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(opa) Der Schock scheint tief in der Herthagemeinde zu sitzen ob der Ereignisse des gestrigen Deadlinedays. Mit verwunderten Augen wurden die Ladebalken der social media Abteilung unseres Herzensvereins versucht zu intertreptieren. Dass am Ende beinahe nur Abgänge standen, die selbst dann kein Ende nahmen, als anscheinend Ersatzdeals platzten, wird in den nächsten Tagen und Wochen noch zu bewerten sein. Was fest steht, ist, dass uns nahezu sämtlichen Scorerpunkte der letzten Saison verlassen haben und nicht einmal annähernd adäquat ersetzt worden zu sein scheinen.

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Panikorchester

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(opa) Ich selbst habe noch keine Szenen des Spiels gesehen, weil ich gestern Mitorganisator einer Hochzeit war, bei der vor wenigen Wochen der Hochzeitsplaner abhanden gekommen ist, aber ich habe sehr wohl registriert, wie die Gemütslage während und nach dem Spiel hier und anderswo war. Hertha also mal wieder im Panikmodus, Hertha mal wieder in Abstiegsgefahr. Nun könnte man sagen, wir müssten ja eine gewisse Routine im Umgang damit haben, aber das träfe es nur halb, schließlich haben bzw. hatten wir einen strategischen Vorteil durch den Einstieg von Tennor, wo man sich immer verwunderter die Äuglein reiben dürfte, wie wenig man aus so viel Geld machen kann.

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LIVE: #FCBBSC – Unentschieden oder Rekord?

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(sun) Voll motiviert auch nach @Malujejas nettem Kompliment, wollte ich mich Herthas Auftritt bei den Bayern widmen, als ich vom Tod des Stones Drummer Charlie Watts hörte. Was das miteinander zu tun hat? Ich kam mit knapp 8 zu Hertha und wurde mit 10 großer Stones Fan. Hertha und die Stones, der Tod von Watts, dazu auch der Tod meines Kindheitsidols Gerd Müller, eine Menge Emotionen verbunden mit der frühen Jugend verabschieden sich gerade.

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(Un-) Sicherheitsfaktor

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(mal) 2 Spiele, 2-mal geführt, 2-mal verloren und 0 Punkte. Das ist die nüchterne Bilanz von Hertha BSC in der Saison 2021/2022. So weit, so schlecht. Aber um es positiv zu sehen, wir haben noch 32 Spiele, um der Welt zu zeigen, wie großartig wir sind! Wo wir gerade bei großartig sind, ihr habt mein neues Format fantastisch aufgenommen und ich bin schon gespannt darauf, wie es sich im laufe der Saison weiterentwickelt. Vielen Dank dafür an euch und an Opa, der mir hier für die Gelegenheit gibt.

Wie nach jedem Spiel hat Opa eine Abstimmung geschalten und der Spieler mit den meisten Stimmen war unsere Nummer 1, Alexander Schwolow

Fangen wir wieder mit ein paar Daten an.

Spielzeit                               90 Minuten
Laufleistung                       5,5 Km
Ballkontakte                      32
Pässe                                    18 gespielt davon sind 11
Und für die für einen Torwart wohl wichtigste Statistik
Gegentore                         2

Hier möchte ich auch zum ersten Mal den Saisonwert mit hinzufügen der 5 beträgt. Das macht in Summe 2,5 Gegentore pro Spiel, was nicht nur auf ihn sondern auch auf die ganze Defensive erste Schlüsse zulässt. Bei einem Trainer, der dafür bekannt ist, dass seine Mannschaft schwer zu bespielen ist und die Defensive immer gutstand, sind das in meinen Augen sehr alarmierende Zeichen, die hoffentlich von allen beteiligten sehr ernst genommen werden.

Aber kommen wir zurück zu Alex Schwolow. Nachdem er in der ersten Halbzeit unsere Mannschaft mit einer Glanzparade das 0:0 rettete, so sah er beim 1:1 zumindest mal ziemlich schlecht aus, manch einer spricht auch von einen krassen Torwartfehler.  Wenn er der Rückhalt werden möchte, der er sein soll, muss er solche Bälle halten und unserer Mannschaft den Sieg retten, der durchaus drin war. Auch sieht er bei hohen Bällen, die in seinen Strafraum fliegen, immer wieder schlecht aus. Mit 1,90 Meter hat Schwolow ein durchaus gutes Maß für einen Torwart, klebt bei Flanken und Ecken aber meistens auf der Linie und verlässt sich auf seine Abwehr. Kann man so machen, muss man aber nicht. Ein Torwart sollte einer Abwehr Sicherheit geben und deren Fehler ausbügeln, nicht umgedreht.

Was spannend dabei ist, Schwolow wurde eigentlich genau deswegen geholt. Bei Freiburg (Achtung die Kolumne startet die nächste Evolutionsstufe), war er nicht nur Stark auf der Linie, sondern stach vor allem mit seinen Souveränen Torwartspiel heraus. Vielleicht war es das Wohlfühlklima und die Umgebung, die ihm zu Höchstleistungen trieb. Immerhin spielte er seit der Saison 2008/2009 in Freiburg und fing dort in der U17 an.  Nach einem kurzen Intermezzo in Bielefeld in der Saison 2014/2015 kehrte er nach Freiburg zurück und war seitdem dort die Nummer 1.

Was gibt es sonst noch zu sagen?

2020 stiftete er sein SC Torwarttrikot mit Unterschrift für United Charity. Ansonsten scheint Schwolow ein ruhiger Zeitgenosse zu sein, der mit seiner Freundin letztes Jahr im Oktober sein erstes Kind bekommen hat.

Am Wochenende geht es Auswärts gegen Bayern und wenn unsere Mannschaft von Pal genauso gut auf dieses Spiel vorbereitet wird, wie wir von Sunny kann absolut nix schiefgehen. Bis dahin viel Spaß in den Kommentaren.

Ha Ho He, euer MaLuJeJa