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Spieler im Fokus: Deyovaisio Zeefuik

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(mal) Oh man, sitzt der Schock bei euch noch genauso tief wie bei mir? Die zweite Klatsche innerhalb von 4 Spielen hinterlässt ihre auf jeden Fall ihre Spuren. Ich habe meine Meinung vor allem zum Thema Dardai, seiner Aufstellung und seinen Taktiken kundgetan und muss das an dieser Stelle nicht weiter thematisieren. Das haben wir in den letzten Tagen alle hoch und runter getan und jede Seite hat dabei sehr gute Argumente vorgebracht. Weiter so! Ich hoffe nur, wie wahrscheinlich jeder hier, dass es schnell eine Trendwende gibt, bevor es zu spät ist.

Aber kommen wir zum Spieler im Fokus, wenn ich das richtig überblicke, war das die bis jetzt knappste aller Abstimmungen. And the winner is:

Deyovaisio Zeefuik

Fangen wir wie immer mit ein paar Fakten an.

  • Spielzeit                             90 Min
  • Laufleistung                     10,812 KM
  • Ballkontakte                     48
  • Zweikämpfe                     16 davon 7 gewonnen

Werfen wir an dieser stelle einen etwas genaueren Blick auf die Zweikampfwerte. Mit gerade mal 43,75 % gewonnener Zweikämpfe reiht er sich in die Reihe der Ausfälle gegen Leipzig ein. Über die Saison gesehen ist seine Quote zwar auch nicht überragend, sieht mit 52,63 % aber doch wesentlich besser aus. Auf dem Platz stand er diese Saison bis jetzt in jedem Spiel wobei er 3-mal durchspielen durfte und 3-mal eingewechselt wurde.

Taktisch aufgestellt wurde er als Schienenspieler. Realtaktisch war er aber ein rechter Außenverteidiger, der dazu doch recht überfordert mit seiner Rolle schien. An sich mag ich Zeefuik recht gerne da ich diesen Spielertyp mag. Kernig, technisch recht stark und vor Selbstbewusstsein nur so strotzend. All das ist er aber schon lange nicht mehr und das Leipzig Spiel war wohl, wie für den Rest der Mannschaft, ein neuer Tiefpunkt. 

Die Frage ist, wo hat er alle seine Fähigkeiten verloren? Ausgebildet wurde er, wie Ekkelekamp in der Ajax Jugend, wo er von 2007 – 2015 spielte. Nach je einer Saison U19 und Ajax zweiter Mannschaft schaffte er 2017 den Sprung in die Profimannschaft. Um Spielpraxis zu sammeln, wurde er Anfang 2018 nach Groningen verliehen, wo er dann bis Sommer 2020 geblieben ist. Im Sommer 2020 schloss er sich dann für 4 mio. Euro unserer alten Dame an.

Sein Markenzeichen sind die wohl kleinsten Schienbeinschoner der Welt. Wie er die von Spiel zu Spiel am Schiedsrichter vorbei aufs Feld bekommt, ist jeder jedes Mal ein Rätsel.

Wie schon letzte Woche verlinke ich an dieser Stelle wieder das Instagram Profil unseres Spielers im Fokus https://www.instagram.com/deyovaisiozeefuik42/?hl=de

Am Sonnabend steht das nächste Heimspiel gegen Freiburg an. Was macht mir Hoffnung? Ehrlich gesagt nicht viel! Was macht mir Angst? Garnix! Was auch immer passiert, das Leben ist hart, aber wir sind HERTHA!

HaHoHe, Euer MaLuJeJa

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Wer die Wahl hat…

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(opa) …hat die Qual. Bezog sich das früher eher auf die Entscheidung zwischen den zur Wahl stehenden Vorschlägen, bestand gestern in einigen Berliner Wahllokalen die Qual schon darin, überhaupt vorgelassen zu werden. Auch ich musste über eine Stunde warten, bis ich in die Kabine durfte. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir Stullen eingepackt. Immerhin gab es bei uns im Wahlbezirk genug Stimmzettel als ich wählen war. Ein Glück, welches nach Presseberichten nicht allen hold war. Wobei das m.E. weniger eine Frage des Glücks als der Organisation sein dürfte.

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LIVE: #RBLBSC – Chancenlos durch die Nacht?

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(sun) Nach den Spielen gegen  die beiden Aufsteiger, gegen den Relegationsspielteilnehmer der letzten Saison, gegen die Bayern und gegen die Wölfe, wartet mit RB Leipzig nun die dritte CL Mannschaft auf uns.. Spiele gegen Mannschaften zwischen ganz unten und ganz oben der Tabelle der letzten Saison warten alle noch auf uns (bis auf den BVB). Während Bochum, Fürth, München und Wolfsburg auch schon wieder da stehen wo man sie nach der letzten Saison erwarten durfte, kann man den Start der Leipziger schon als überraschend schwach ansehen.

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veni, non vidi, Jurgen!

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(mal) Er kam, verzichtete aufs Umgucken und siegte! So oder so ähnlich könnte man die ersten 87 Sekunden in der Bundesliga von Jurgen Ekkelenkamp beschreiben.  87 Sekunden, genau so lange dauerte es bis Jurgen Ekkelenkamp etwas gelungen ist, was unserer Mannschaft 196-mal davor missglückt ist. Ein Tor nach einer Ecke. Ja ihr habt richtig gelesen. Ein Tor nach einer Ecke. Von Hertha. Wenn Ekkelenkamp es schafft alle Defizite bei Hertha auch nur annähert so schnell zu beheben, dann werden wir dieses Jahr doch noch deutscher Meister. Aber Spaß beiseite, es war schon etwas besonderes was in diesen 87 Sekunden passiert ist.

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Smoke on the water

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(opa) Während die Wellen der Diskussion hochschlugen, wie das Spiel gegen Fürth nun zu bewerten ist, hab ich meinen Ausflug in das südwestliche Nachbarland mit einer Bootsfahrt auf den Wellen über den malerischen Genfer See gemacht und genauso Abstand wie Erkenntnis gewonnen. Meine Abteilung unnützes Wissen ist jedenfalls darum reicher, dass das berühmte Lied “Smoke on the water” sich um das wunderschöne Städtchen Montreux am Genfer See dreht und ich befürchte für einige Heißsporne, dass diese Erkenntnis nachhaltiger sein könnte als die diskutierten Fragen rund um das Spiel.

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LIVE: BSCSGF – Mentalität 2. Teil

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(sun) Fünf Tage nach dem Spiel beim Aufsteiger VFL Bochum kommt mit der Spielvereinigung Greuther Fürth der andere Aufsteiger ins Olympiastadion. Unser 3:1 bei den Bochumern war für uns alle vom Ergebnis eine Erleichterung, doch die Bewertung dieser Partie konnte kaum unterschiedlicher nicht sein. Darauf möchte ich aber später eingehen. Die Wichtigkeit der heutigen Partie dürfte jedoch unbestritten sein. Können wir nachlegen, bevor wir eine Woche später zu den unbezwingbaren, punktgleichen Leipzigern fahren oder bleibt das Thema Abstiegskampf unser Hauptanliegen?! Eine Partie 16. gegen 18. ist schon alleine vom Tabellenstand ein Kellerduell.

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Servus, Grüezi und Hallo!

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(opa) Heute Abend grüße ich aus dem schönen Val d’Hérens (auf Deutsch Eringertal), ein Seitental der Rhône im französischsprachigen Teil des Schweizer Kantons Wallis, wo ich für ein paar Tage mein Homeoffice hinverlegt habe und mit zwei weiteren “Herthaimmerern” ein paar Tage versuche, in einem kleinen Chalet mit Blick auf eine Staumauer in den Bergen auszuspannen, hinter der 400 Millionen Kubikmeter Wasser gestaut werden. Wenn die bricht, säuft hier vermutlich die Region bis zum Genfer See ab. Falls sich der eine oder andere fragt, was das mit Hertha zu tun hat? Ich hab die letzten Tage wegen der Anreise hierher nur mit einem halben Auge mitlesen können, ich habe aber wahrgenommen, dass einige das gestrige Spiel ähnlich bewerten als wäre hier der Staudamm gebrochen.

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LIVE: #BOCBSC – Herthas Mentalitätsstart im Ruhrpott

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(sun) Wisst ihr was? Diese Länderspielpausen gehen mir sowas von auf den Zünder, mich kaum interessierende Spiele mit der ständigen Gefahr, dass sich Spieler der eigenen Mannschaft verletzen um dann in der ums wesentlich gehende Bundesliga auch wochenlang ausfallen. Ich weiß, die Länderspielfreaks werden mir jetzt von den wichtigen Spielen, von der Chance nochmal Luft zu holen usw. erzählen, doch meine Empfindungen bleiben.

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Huh!

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(opa) Da haben doch gestern die Deutschen Fußballer das Fußballmonster Island bezwungen, deren Fans so sympathisch das “Huh” machten, dass man sich auch auf einem Konzert von der Band “The Who” wähnen könnte. Beiträge, die mit schlechten Wortspielen beginnen, können schon am Anfang als Warnung verstanden werden weiterzulesen. Sagt also nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt. Donnerstag vorm Spiel ist der undankbarste Opener, andererseits kann man eigentlich schreiben, worüber man möchte und andere müssen das auch noch lesen. Huh!

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Im Fokus: Pal Dardai

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(mal) Puh, immer wenn man denkt es könnte nicht mehr schlimmer kommen haut Hertha noch einen raus. Oder in diesem Fall Pal Dardai. Als wäre das Chaos in den letzten Jahren nicht schon groß genug gewesen und die Leidensfähigkeit aller Herthaner nicht schon bis zum Letzten ausgereizt, scheint Hertha nochmal richtig einen draufsetzen zu wollen. Eins muss man Hertha jedenfalls lassen, Mittelmäßigkeit gibt es nicht. Weder nach oben noch nach unten, entweder richtig Chaos oder mindestens Champions League, wenn nicht sogar der Weltpokal.

Aber kommen wir zum Spieler im Fokus, der heute nur bedingt etwas mit den 90 Minuten auf dem Platz zu tun hat, aber auf jeden Fall dafür verantwortlich ist

Pal Dardai

Vorweg muss ich sagen, und ich denke das wisst ihr alle, ich bin ein wirklich großer Pal Dardai Fan. Er hat Hertha nach den Chaosjahren mit Abstieg, Aufstieg, Halbangst und den großen König Otto wieder ein Gesicht gegeben. Er war es, der diesen Verein nach außen wieder sympathisch gemacht hat und der ein gutes Standing bei den Medien hatte. Auch bin ich der Meinung, dass er einen wirklich großen Anteil daran hatte, dass Hertha letztes Jahr die Klasse gehalten hat. Umso trauriger bin ich darüber wie sich die Dinge in den letzten Wochen entwickelt haben und über die Zeilen, die ich hier schreibe.

Aber wollen wir zurück kommen zur Kolumne und wie immer gibt es ein Paar Fakten zum Einstieg

  • Spiele als Spieler 286
  • Spiele als Trainer Amtszeit 1, 172 mit einen schnitt von 1,38 Punkten pro Spiel
  • Spiele als Trainer Amtszeit 2, 20 mit einen schnitt von 1,05 Punkten pro Spiel
  • Punkte diese Saison 0

Das bevorzugte System von Dardai ist das 4-2-3-1.  Dieses System gibt ihm die Möglichkeit aus einen kompakten Defensive heraus mit schnellen Spielern zu kontern. Mit Ballbesitz konnte Dardai noch nie viel anfangen, aber solange das Umschalten funktionierte, stellte sich auch immer wieder Erfolg ein, der in einer Europacupteilnahme gipfelte. Da wunderte es nicht, dass er auch diese Saison mit diesem System begann, auch wenn er in der Vorbereitung verschiedene Sachen ausprobierte.

Was aber dieses Jahr an Pal doch verwundert hat und was ich bis jetzt nur bedingt verstehe, Pal hat sich charakterlich verändert. Er musste ja Ende Januar regelrecht überredet werden noch einmal als Cheftrainer von Hertha BSC einzuspringen. Auch dort wirkte er stellenweise dünnhäutig, was aber immer mit der aktuellen Situation und den drohenden Abstieg zu erklären war. Warum er aber schon am Anfang dieser Saison extrem reagiert und die versammelte Journaille über Druck belehrt und wer denn welchen hat und wer nicht, das verwundert zumindest mich schon sehr stark.

Rückblickend könnte das aber schon das erste Anzeichen gewesen sein wo die Reise hingeht. Pal Dardai verspürt keinen Druck, Pal Dardai muss sich aber auch keine Sorgen machen. Er hat doch alles was er will. Er hat genug Geld, ist für die Herthafans eine Legende und kann in Berlin das machen was er am liebsten macht, auf dem Fußballplatz stehen und sein Wissen weitergeben. Und zwar für immer. Wenn es bei den Profis nicht weitergeht, geht er wieder in die Jugend zurück, mit weit weniger Rummel um seine Person. Das weiß er, aber genau das könnte auch das Problem sein. Der fehlende Wille mit aller Macht seinen Job zu behalten und Erfolg zu haben.

Dazu kommen meiner Meinung nach immer mehr taktische Fehler hinzu. Seine Taktik scheint von den Gegnern entschlüsselt worden zu sein und ein anderes Konzept fällt ihm entweder nicht ein oder er bekommt es seiner Mannschaft nicht vermittelt. Beides spricht nicht gerade für Ihn. Vielleicht ist er den Rummel um seine Person leid, vielleicht ist er taktisch doch limitierter als viele dachten oder vielleicht ist er auch einfach nur stur und hat sich nicht mit dem Fußball zusammen weiterentwickelt. Was auch immer es ist, Pal und auch alle anderen Verantwortlichen sollten schnellstens den Dampfer wieder auf Kurs bringen bevor er an den Klippen des Abstiegs zerschellt.

Ein weiterer Abstieg könnte den Niedergang des Vereins zur Folge haben und wir könnten dann auswärts nach Oranienburg oder Eberswalde fahren. Ich wünsche allen Beteiligten ein gutes Händchen bei den nächsten Entscheidungen. Ich glaube aber, dass es mit Pal Dardai als Cheftrainer von Hertha BSC dem Ende entgegen geht.

So leid mir das auch tut und ich schreibe das echt nicht gerne, aber bitte lieber Pal Dardai, verabschiede dich mit Würde und lass dich nicht nach 6 Spielen und 4 Punkten feuern. Denke an die erfolgreiche Zeit und bilde in Zukunft wieder die Herthaner von morgen aus. Denn genau da scheint deine Berufung zu liegen. In der Jugend, in der Jugend von Hertha BSC. Deinem Verein. Der Verein, der dir so viel zu verdanken hat und der Verein, der immer eine Tür für dich offen hat. Der Verein wo die Fans dich verehren.

HaHoHe, Euer Malujeja

P.S.: Wie seht ihr das? Soll Pal weitermachen?

Trainer Pal Dardai....

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