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Überm Berg am Bergtag?

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(opa) Die letzten Tage war ich mal wieder beruflich unterwegs und hatte reichlich Zeit, über das Spiel am Sonntag im bayerischen Schwaben nachzudenken. Endlich belohnte sich die Mannschaft für das bereits in den Spielen zuvor gezeigte Engagement, das Anlaufen, das Pressing und Gegenpressing und nicht ganz ohne Feinironie waren an den Treffern Spieler beteiligt, die in den letzten Wochen und z.T. Monaten ob ihrer Formkrise reichlich Spott einstecken mussten. Der zuletzt pomadig auftretende Plattenhardt legte für Lukebakio, den Chancentod der letzten Wochen, auf und Selke (!) hatte die Übersicht, den besser stehenden Richter an dessen alter Wirkungsstätte zu bedienen. Dazu stand hinten die Null, man könnte also zufrieden sein, der Fanseele tat das jedenfalls gut nach dem eher nicht so optimalen Saisonstart.

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LIVE: #EBSBSC – Frühstart oder Fehlstart?

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(sun) Blogpause ist zu Ende, genauer aktive Blogpause ist zu Ende, denn mitgelesen habe ich natürlich die meiste Zeit.  Allerdings war Mitlesen einige Male dabei schon etwas schwer verdauliche Kost, doch dazu hat der Käptn was geschrieben und damit ist gut. Zum Glück gab es in der Zeit anderen hochklassigen Sport, den zu betrachten interessant und spannend war, wie die Tour (auch die der Frauen), die Leichtathletik WM und die Fußball EM der Frauen!

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TikTok – tempus fugit

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(opa) Heute soll es anlässlich des Ablebens eines großen Deutschen Fußballers um ein paar verrückte Entwicklungen im Fußball gehen und wie wir als Fans mit diesen umgehen. Der und die eine oder andere hat seine ersten Fußballerfahrungen noch mit echten Lederbällen gehabt, die auf nassem Rasen oder bei Regen brutal schwer wurden, weshalb man beim Kopfball dann vielleicht sogar mit Absicht daneben sprang. Fußball im Fernsehen war noch in schwarzweiß und nur selten live, dennoch zog König Fußball immer schon Massen an. Spieler wechselten in aller Regel nicht den Verein, die Brüste waren sponsorenfrei, es gab noch echte sportliche Wettkämpfe, Außenseiter konnten um Titel mitspielen und Stadien waren keine Merchandise-Shoppingtempel, sondern man zeigte stolz mit dem von Oma oder Mutti gestrickten Schal die Farben des Herzensvereins.

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Trainingslager in der Eistonne

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(opa) Herthas Länderspielprofis beeilten sich, schnell zurück zur “Truppe” zu kommen. Trainer Magath hatte zum Trainingslager gerufen und via Social Media ließ der Verein die Öffentlichkeit das wissen, was man die Öffentlichkeit wissen lassen wollte. Zirkeltraining, Sprints, Eistonne und spielerische Einheiten wechselten sich ab und man fragt sich, was man denn unter dem Vorgänger diesbezüglich gemacht hat, der die Wintervorbereitung zur Verfügung hatte.

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Trainersohn

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(opa) Ihr habt entschieden: Als Spieler im Fokus steht diesmal Marton Dardai. Daher trete ich auch sofort beiseite und überlassen das Feld unserem Malujeja:

(mal) Das Leverkusenspiel hat wieder einmal gezeigt wie nah Freud und Leid beieinander liegen können. Hätte doch wohl jeder von uns vor dem Spiel das Remis sofort unterschrieben, so sah wohl die Mehrheit von nach dem Spiel eher 2 verlorene Punkte als 1 gewonnenen. Einer der dabei zumindest eine unglückliche Figur gemacht hat ist unser heutiger Spieler im Fokus Marton Dardai. 90 Minuten lang machte er ein Klasse Spiel und verteidigte mit dem Rest der Mannschaft so ziemlich alles recht entspannt weg, was Leverkusen zu bieten hatte, so traf er vor dem Ausgleich die falsche Entscheidung als er das Foul zog.

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Punktgewinn oder Punktverlust?

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(opa) Das gestrige Spiel trifft auf geteiltes Echo. Während die einen eine kämpfende Truppe sahen, die kurz vorm Ende einen unglücklichen Ausgleichstreffer kassierte, sehen die anderen einen verschenkten Sieg und zwei fehlende Punkte. Beide Standpunkte sind legitim und beide Standpunkte haben durchaus gute Argumente. Am Ende steht ein 1:1 mit Punkteteilung in den Büchern und dass uns ausgerechnet der Ex-Herthaner Robert Andrich das Gegentor kurz vor Schluss in die Maschen hämmerte und dabei auch noch hochemotional jubelte, macht das ganze nicht weniger bitter.

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Spieler im Fokus: Lucas Tousart

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(mal) Fünf Pleiten aus sieben Spielen sprechen eine sehr deutliche Sprache. Aber da es ja um den Spieler im Fokus gehen soll will ich auch gar nicht weiter abschweifen. Heute darf ich euch Lucas Tousart etwas näherbringen. Kurz nachdem sie im Sommer 2019 am Schenckendorffplatz auf Öl gestoßen sind, wurde Lucas Tousart verpflichtet. In einer Zeit, wo der große Jürgen Klinsmann den Verein in Rekordzeit auf Links drehen wollte, musste es in diesem Winter natürlich musste es auch Rekordausgaben geben. Das Größte war gerade groß genug und insgeheim hatten Sie wohl schon davon geträumt mit Messi und Ronaldo das 5te mal in Folge die CL zu gewinnen.

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Huh!

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(opa) Da haben doch gestern die Deutschen Fußballer das Fußballmonster Island bezwungen, deren Fans so sympathisch das “Huh” machten, dass man sich auch auf einem Konzert von der Band “The Who” wähnen könnte. Beiträge, die mit schlechten Wortspielen beginnen, können schon am Anfang als Warnung verstanden werden weiterzulesen. Sagt also nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt. Donnerstag vorm Spiel ist der undankbarste Opener, andererseits kann man eigentlich schreiben, worüber man möchte und andere müssen das auch noch lesen. Huh!

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Im Fokus: Pal Dardai

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(mal) Puh, immer wenn man denkt es könnte nicht mehr schlimmer kommen haut Hertha noch einen raus. Oder in diesem Fall Pal Dardai. Als wäre das Chaos in den letzten Jahren nicht schon groß genug gewesen und die Leidensfähigkeit aller Herthaner nicht schon bis zum Letzten ausgereizt, scheint Hertha nochmal richtig einen draufsetzen zu wollen. Eins muss man Hertha jedenfalls lassen, Mittelmäßigkeit gibt es nicht. Weder nach oben noch nach unten, entweder richtig Chaos oder mindestens Champions League, wenn nicht sogar der Weltpokal.

Aber kommen wir zum Spieler im Fokus, der heute nur bedingt etwas mit den 90 Minuten auf dem Platz zu tun hat, aber auf jeden Fall dafür verantwortlich ist

Pal Dardai

Vorweg muss ich sagen, und ich denke das wisst ihr alle, ich bin ein wirklich großer Pal Dardai Fan. Er hat Hertha nach den Chaosjahren mit Abstieg, Aufstieg, Halbangst und den großen König Otto wieder ein Gesicht gegeben. Er war es, der diesen Verein nach außen wieder sympathisch gemacht hat und der ein gutes Standing bei den Medien hatte. Auch bin ich der Meinung, dass er einen wirklich großen Anteil daran hatte, dass Hertha letztes Jahr die Klasse gehalten hat. Umso trauriger bin ich darüber wie sich die Dinge in den letzten Wochen entwickelt haben und über die Zeilen, die ich hier schreibe.

Aber wollen wir zurück kommen zur Kolumne und wie immer gibt es ein Paar Fakten zum Einstieg

  • Spiele als Spieler 286
  • Spiele als Trainer Amtszeit 1, 172 mit einen schnitt von 1,38 Punkten pro Spiel
  • Spiele als Trainer Amtszeit 2, 20 mit einen schnitt von 1,05 Punkten pro Spiel
  • Punkte diese Saison 0

Das bevorzugte System von Dardai ist das 4-2-3-1.  Dieses System gibt ihm die Möglichkeit aus einen kompakten Defensive heraus mit schnellen Spielern zu kontern. Mit Ballbesitz konnte Dardai noch nie viel anfangen, aber solange das Umschalten funktionierte, stellte sich auch immer wieder Erfolg ein, der in einer Europacupteilnahme gipfelte. Da wunderte es nicht, dass er auch diese Saison mit diesem System begann, auch wenn er in der Vorbereitung verschiedene Sachen ausprobierte.

Was aber dieses Jahr an Pal doch verwundert hat und was ich bis jetzt nur bedingt verstehe, Pal hat sich charakterlich verändert. Er musste ja Ende Januar regelrecht überredet werden noch einmal als Cheftrainer von Hertha BSC einzuspringen. Auch dort wirkte er stellenweise dünnhäutig, was aber immer mit der aktuellen Situation und den drohenden Abstieg zu erklären war. Warum er aber schon am Anfang dieser Saison extrem reagiert und die versammelte Journaille über Druck belehrt und wer denn welchen hat und wer nicht, das verwundert zumindest mich schon sehr stark.

Rückblickend könnte das aber schon das erste Anzeichen gewesen sein wo die Reise hingeht. Pal Dardai verspürt keinen Druck, Pal Dardai muss sich aber auch keine Sorgen machen. Er hat doch alles was er will. Er hat genug Geld, ist für die Herthafans eine Legende und kann in Berlin das machen was er am liebsten macht, auf dem Fußballplatz stehen und sein Wissen weitergeben. Und zwar für immer. Wenn es bei den Profis nicht weitergeht, geht er wieder in die Jugend zurück, mit weit weniger Rummel um seine Person. Das weiß er, aber genau das könnte auch das Problem sein. Der fehlende Wille mit aller Macht seinen Job zu behalten und Erfolg zu haben.

Dazu kommen meiner Meinung nach immer mehr taktische Fehler hinzu. Seine Taktik scheint von den Gegnern entschlüsselt worden zu sein und ein anderes Konzept fällt ihm entweder nicht ein oder er bekommt es seiner Mannschaft nicht vermittelt. Beides spricht nicht gerade für Ihn. Vielleicht ist er den Rummel um seine Person leid, vielleicht ist er taktisch doch limitierter als viele dachten oder vielleicht ist er auch einfach nur stur und hat sich nicht mit dem Fußball zusammen weiterentwickelt. Was auch immer es ist, Pal und auch alle anderen Verantwortlichen sollten schnellstens den Dampfer wieder auf Kurs bringen bevor er an den Klippen des Abstiegs zerschellt.

Ein weiterer Abstieg könnte den Niedergang des Vereins zur Folge haben und wir könnten dann auswärts nach Oranienburg oder Eberswalde fahren. Ich wünsche allen Beteiligten ein gutes Händchen bei den nächsten Entscheidungen. Ich glaube aber, dass es mit Pal Dardai als Cheftrainer von Hertha BSC dem Ende entgegen geht.

So leid mir das auch tut und ich schreibe das echt nicht gerne, aber bitte lieber Pal Dardai, verabschiede dich mit Würde und lass dich nicht nach 6 Spielen und 4 Punkten feuern. Denke an die erfolgreiche Zeit und bilde in Zukunft wieder die Herthaner von morgen aus. Denn genau da scheint deine Berufung zu liegen. In der Jugend, in der Jugend von Hertha BSC. Deinem Verein. Der Verein, der dir so viel zu verdanken hat und der Verein, der immer eine Tür für dich offen hat. Der Verein wo die Fans dich verehren.

HaHoHe, Euer Malujeja

P.S.: Wie seht ihr das? Soll Pal weitermachen?

Trainer Pal Dardai....

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Todeslinie für Hertha

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(opa) Der Schock scheint tief in der Herthagemeinde zu sitzen ob der Ereignisse des gestrigen Deadlinedays. Mit verwunderten Augen wurden die Ladebalken der social media Abteilung unseres Herzensvereins versucht zu intertreptieren. Dass am Ende beinahe nur Abgänge standen, die selbst dann kein Ende nahmen, als anscheinend Ersatzdeals platzten, wird in den nächsten Tagen und Wochen noch zu bewerten sein. Was fest steht, ist, dass uns nahezu sämtlichen Scorerpunkte der letzten Saison verlassen haben und nicht einmal annähernd adäquat ersetzt worden zu sein scheinen.

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