(opa) Trotz des Unentschiedens am Freitag hat Hertha immer noch den besten Saisonstart seit Einführung des Farbfernsehens (oder Erfindung des Rades?) hingelegt. Sofern zwischenzeitlich Groll aufgekommen war, dürfte sich dieser mittlerweile gelegt haben, zumal auch die Tabellennachbarn Federn lassen mussten. Dennoch tut man gut daran, die letzten beiden Spiele als Weckruf zu verstehen. Auch wenn 22 Punkte nach 8 Spielen ein echtes Brett sind, kann man sich darauf nicht ausruhen, dafür ist der Wettbewerb zu eng und das Polster zu dünn. Gleichzeitig scheint sich aber wieder ein altbekannter Schlendrian einzuschleichen, der längst überwunden schien. Doch der Reihe nach. Bzw. von hinten nach vorn, bevor wir dann zur Seite gehen.
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Jetzt wird’s H. Thanisch
(opa) Wie fühlte sich die Woche für Euch an. Ein bißchen wie “rin in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln” wie der Berliner es sagt? Zwei himmelhochjauchzenden Siegen (sogar mit einer Runde weiter im Pokal) folgte ein Ligaspiel, in dem man mal wieder “Knödel” in der Hose ob der Kulisse zu haben schien. Wobei man dazu sagen muss, dass Hertha schon geschwächt in die Partie ging und noch geschwächter herauskam. Und obendrein spielte man gegen 12 Mann, weil der Schiri gegen Hertha bei jeder sich bietenden Gelegenheit Karten zeigte, während Köln ungerechtfertigterweise mit 11 Mann zu Ende spielen durfte. Ein Skandal, bei dem nicht wenige Herthaner mit rotem Kopf im Stadion oder vorm TV das Spiel verfolgt haben dürften.
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